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Bildung ist die Fähigkeit, fast alles anhören zu können, ohne die Ruhe zu verlieren oder das Selbstvertrauen.
Robert Lee Frost

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Intel plant Übernahme von McAfee

Intel möchte mit der 7,7 Milliarden Dollar-Übernahme von McAfee Sicherheitsfunktionen näher an die Hardware rücken und im Markt für mobile Geräte aufholen.

Intel plant Übernahme von McAfee

Intel-Präsident und CEO Paul Otellini begründet die Übernahme des Sicherheitsspezialisten McAfee damit, dass dieser Bereich nebst der Steigerung der Energieeffizienz und der Optimierung der Konnektivität die dritte Säule ist, welche Anwender erwarten. Die Zustimmung der Aufsichtsräte über den 7,7 Milliarden Dollar-Coup ist bereits erfolgt, die Aktionäre werden der Übernahme erwartungsgemäss ebenfalls zustimmen. Es ist geplant, dass McAfee als Tochtergesellschaft weitergeführt wird.

Experten reagieren skeptisch bei Intel's Ziel, Sicherheitsheitsfunktionen in direktem Zusammenhang mit der Hardware zu sehen. Gemäss Branchenspezialist Symantec erstreckt sich IT-Sicherheit weit über den PC hinaus. Insbesondere müsse der Mensch und dessen Zugriffsrechte fokussiert werden, egal, welche Gerätschaften im Einsatz stehen. Sicherheitsfunktionen müssten nahtlos über verschiedene Plattformen zusammenarbeiten. Der von Intel verfolgte, gerätebasierende Ansatz sei deshalb bereits überholt.

Pat Müller – patmueller.ch – 2010-08-20 12:09:53 by Link Grischun - Graubünden


Das Aus der Netzneutralität?

Das Zwei-Klassen-Internet könnte schon bald Realität werden. Und damit ein Ende der Gleichberechtigung im Netz nahen. Google steht für eine privilegierte Behandlung mit dem Infrastrukturkonzern Verizon offenbar vor einem Abschluss.

Wie die «New York Times» berichtet, steht der Internet-Gigant Google in Verhandlungen mit dem Telekommunikations- und Infrastruktur-Riesen Verizon. Offenbar möchte Google als erstes wichtiges Internet-Unternehmen einen Deal eingehen, welcher gegen Bezahlung eine privilegierte Behandlung der Daten von Google ermöglicht und somit die bisher gültige Gleichberechtigung aller Daten im Netz in Frage stellt. Ein Abschluss ist gemäss «New York Times» in Sichtweite.

Die Internet-Service-Anbieter wehren sich schon länger gegen die Gleichbehandlung aller «Daten-Lieferanten», da diese Netzneutralität lukrative Einnahmen verunmöglicht. Einnahmen, welche gemäss den Netzbetreibern dringend für Ausbau der Leistungsfähigkeit des Internet benötigt werden.

Google kommentiert den Bericht der «New York Times» nicht. Sollte an der Geschichte jedoch etwas wahres sein, so könnten beispielsweise Videos von YouTube, dem Filmportal von Google, privilegiert, also schneller übertragen werden als solche der Konkurrenz. Dies wiederum verschafft YouTube einen Wettbewerbs-Vorteil.

Interessant und gleichzeitig beängstigend ist die Tatsache, dass Google und Verizon unlängst gegenteilige Positionen vertraten. Während Verizon Firmen mit höherem Datenaufkommen schon länger zur Kasse bitten möchte, hatte Google wenig Interessen, für das Bereitstellen seiner Dienste zu bezahlen.

Nun scheint sich das Blatt also gewendet zu haben. Verizon und Google hatten Gespräche mit der amerikanischen Regulierungsbehörde FCC geführt. Diese versuchte bei sieben Treffen mit den ganz Grossen der Branche hinter verschlossenen Türen, einen Konsens zur Netzneutralität zu erzielen. US-Präsident Barack Obama hatte sich noch im Herbst 2009 ausdrücklich zum Grundprinzip der Netzneutralität bekannt. Im April 2010 schränkte jedoch ein Bundesgericht die Kompetenzen der FCC deutlich ein. Der US-Cable-Provider Comcast, einer der weltweit grössten Kommunikationsfirmen, setzte in einem Berufungsverfahren durch, seinen Kunden den Datendurchsatz von sogenannten BitTorrent-Dateien zu drosseln, da diese meist für den Vertrieb von Raubkopien verwendet werden.

Sollten sich die Gerüchte bewahrheiten, so würde das unweigerlich zu einer ungleichen, monetär gesteuerten Verteilung der Internet-Ressourcen führen. Viele kleine Anbieter sowie nicht-kommerzielle Projekte hätten keinen Platz mehr im Markt der Global Player oder könnten ihre Angebote nur noch mit verminderter Performance anbieten. Netzneutralitäts-Aktivist Gigi Sohn von Public Knowledge meint dazu: «Das Schicksal des Internet ist zu gross, um es den Verhandlungen zweier Unternehmen zu überlassen». Barack Obama hatte einst für Netzneutralität plädiert, erhielt aber einen Schuss vor den Bug, welchen es ihm schwer macht, sein Wahlversprechen einzulösen. Das Aus der Netzneutralität droht unmittelbar bevorzustehen. Und somit gilt dann die Maxime einer Bevorzugung zahlender Kunden.

Für die Nutzer des Internet könnte das Aus der Netzneutralität eine Verschiebung hin zu Bezahldiensten bedeuten. Wie beim analogen und digitalen Fernsehen könnte sich das Internet in ein Zweiklassen-Netz aus schnellen und langsamen Diensten entwickeln, welches allein von der Finanzkraft der Anbieter gesteuert würde. YouTube wirds freuen, Angebote wie die Mitmach-Enzyklopädie Wikipedia würden es künftig jedoch schwerer haben.

Pat Müller – patmueller.ch – 2010-08-09 22:01:23 by Link Grischun - Graubünden


iPhone 4 in der Schweiz erhältlich

Ab Freitag, 30. Juli wird das schwarze iPhone der vierten Generation in siebzehn weiteren Ländern verfügbar sein, darunter der Schweiz.

iPhone 4

Interessenten des Kulthandys von Apple können sich in Australien, Belgien, Dänemark, Finnland, Holland, Hong Kong, Irland, Italien, Kanada, Luxemburg, Norwegen, Neuseeland, Österreich, Schweden, Schweiz, Singapur und Spanien auf Freitag, 30. Juli freuen: Ab diesem Tag ist das begehrte Smartphone in den Apple Online Stores, den Apple Retail Stores und bei ausgewählten Apple Fachhändlern dieser Länder verfügbar.

Das iPhone 4 wird ohne Vertrag für einen empfohlenen Verkaufspreis von CHF 769.- für das 16 GB Modell und CHF 899.- für das 32 GB Modell über die Ladentheke der besagten Anbieter gehen.

Die Produktion der weissen Variante des iPhone 4 gestaltet sich laut Apple schwieriger als angenommen, weshalb diese Version zu einem späteren Zeitpunkt dieses Jahres verfügbar ist.

Pat Müller – patmueller.ch – 2010-07-26 17:27:27 by Link Grischun - Graubünden


Facebook: 500 Millionen User

Eine unvorstellbare Zahl: Facebook knackt die 500-Millionen Benutzer-Grenze.



Es ist schlichtweg DIE Erfolgsstory im Netz: Die private Social Community Facebook hat bereits eine Schar von sage und schreibe 500 Millionen Benutzer.

Nachdem das Team um Gründer Mark Zuckerberg neulich erst Schlagzeilen bezüglich den Einstellungen der Privatsphäre gemacht hatte, kann die Community nun den 500 Millionsten Besucher begrüssen.

Im Oktober 2010 wird ein Film über Facebook und Mark Zuckerberg in die Kinos kommen. Jesse Eisenberg übernimmt die Rolle des erfolgreichen Jungunternehmers, und Justin Timberlake spielt Sean Parker, der Co-Gründer und Präsident von Facebook.

Ein paar Zahlen zu Facebook, veröffentlicht von facebookmarketing.de: Von der ungeheuren Anzahl User loggen sich immerhin 50 Prozent täglich ins Sozialnetz ein. Monatlich werden 90 Inhalte pro Nutzer publiziert, was einer Anzahl von 30'000'000'000 Inhalte (Links, News, Notes, Photos), 900'000'000 Pages/Community Pages/Gruppen und Events entspricht. Facebook hat 150'000'000 mobile User. Eine Million Nutzer verwenden Facebookfunktionen, 550'000 verwenden Facebook-Applikationen und 300'000 Nutzer haben geholfen, Facebook zu übersetzen.

Pat Müller – patmueller.ch – 2010-07-23 08:16:35 by Link Grischun - Graubünden


US-Bundesstaaten gehen gegen Google vor

38 Bundesstaaten der USA haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam gegen die Daten-Sammelwut von Google vorzugehen.



Die Bundesstaaten sind dem Aufruf von Generalstaatsanwalt Richard Blumenthal aus Connecticut gefolgt. Die Gruppe möchte herausfinden, ob Google mit dem Speichern von Daten aus ungesicherten WLAN-Verbindung anlässlich seiner Street-View-Aufzeichnungstouren gegen das Gesetz verstossen hat.

Dem Anwalt geht die Kooperationsbereitschaft von Google nicht weit genug. Bei der Datensammlung könnten auch sensible Daten wie Kreditkarten-Informationen oder Kennwörter von Webseiten gesammelt worden sein.

Unter den Staaten befinden sich Kansas, Mississippi, Montana, New York, Oregon oder Washington.

Google ist weltweit im Visier von Datenschützer. So wurde auch der Datenschutzbeauftragte der Schweiz aktiv. Google hätte hierzulande die Privatsphäre bei den Street-View-Aufnahmen ungenügend geschützt.

Pat Müller – patmueller.ch – 2010-07-22 08:53:09 by Link Grischun - Graubünden


Italien: Hacker-Ring zerschlagen

Die Polizei hat in Italien eine der grössten Bande an Cyberkriminellen ausgehoben. 19 Personen wurden festgenommen.


Der internationale Hackerring war auf Online-Betrug sowie Fälschung von Kreditkarten spezialisiert gewesen. Der Ring pflegte Beziehungen bis Russland. Ein Vorbestrafter aus Kalabrien war Anführer des Bande, welche mittels der russischen Hacker in weltweit angesiedelte Datenbanken eindringen und die Informationen an kriminelle Organisationen verkaufen konnte.

Auf diese Weise sind in Italien unmenge Summen ergattert worden. Betroffen sind sowohl private Internet-Benutzer wie auch hunderte Luxusgeschäfte und Supermärkte.

Wie die Polizei berichtete, sind bereits im vergangenen Mai 23 Personen verschiedener Nationalitäten bei derselben Untersuchung festgenommen worden.

Pat Müller – patmueller.ch – 2010-07-21 11:06:13 by Link Grischun - Graubünden


Facebook-Integration in Outlook

Microsoft integriert die Kommunikation sozialer Netze ins Outlook.

Der Softwaregigant aus Redmond spendiert seinem Mailclient eine Funktion, welche es ermöglicht, Statuszeilen sozialer Netzwerke zu integrieren.

Zu diesem Zweck wurde im Vorjahr der «Outlook Social Connector» entwickelt. Diese Software erlaubte es zunächst, das Business-Netzwerk «LinkedIn» in Outlook zu integrieren. Nun ermöglicht die Software auch die Integration privater sozialer Netzwerke; in einem ersten Schritt von Facebook. Geplant ist zudem die Integration des auf den europäischen Markt spezialisierten Business-Netzwerks Xing.

Microsoft integriert Facebook und die weiteren Dienste nicht nur in Outlook 2010, sondern stellt PlugIns auch für die früheren Versionen 2003 sowie 2007.

Pat Müller – patmueller.ch – 2010-07-14 16:45:41 by Link Grischun - Graubünden


Schädliche Wikipedia-E-Mails

Cyberkriminelle versenden grosse Mengen E-Mails mit dem Zweck, Anwender auf verseuchte Webseiten umzuleiten.

In der besagten E-Mail werden die Anwender darum gebeten, ein Wikipedia-Konto zu verifizieren. Der angegebene Link führt direkt auf verseuchte Webseiten.

User löschen solche E-Mails am besten ungelesen.

Pat Müller – patmueller.ch – 2010-07-06 17:51:43 by Link Grischun - Graubünden


 

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